Jeder Schritt ein Zeichen der Hoffnung

Fritz Urwyler, Villigen: «Meine Enkelin hat mich darauf aufmerksam gemacht. Ich finde das eine äusserst sinnvolle Aktion. Ich freue mich auf den Lauf, trotz Regen. Man könnte auch sagen, dass wir nicht nur vom Dunkeln ins Helle laufen, sondern vom Nassen ins Trockene.» Bild: isp

Windisch: Noch im Dunkeln machten sich Menschen zum Sensibilisierungsmarsch «Lauf för die, wo nüm möged» auf von Baden nach Windisch.

Der Kanton Aargau organisiert seit 2014 mit dem Netzwerk Psychische Gesundheit im Herbst die «Aktionstage Psychische Gesundheit». Thema ist, die eigene Psyche zu stärken, die Früherkennung von möglicher Überlastung und die Work-Life-Balance.

Angehörige sowie Betreuungspersonen erhalten wertvolle Tipps, und Beratungsstellen werden vorgestellt. Es gibt Vorträge, Inputreferate, Workshops, Podiumsdiskussionen und Austauschrunden.

Ein besonderes Mitmachangebot fand am vergangenen Samstag, dem Tag der psychischen Gesundheit, statt. Etwa 50 Personen nahmen am Sensibilisierungsmarsch «Lauf för die, wo nüm möged» teil, er gilt der Suizidprävention. Der Marsch richtete sich an alle, die ein Zeichen für psychische Gesundheit und Verbundenheit setzen wollten. In den frühen Morgenstunden marschierte man vom Dunkeln ins Helle, als Zeichen für Unterstützung, Hoffnung und Zusammenhalt. Gestartet wurde um 6.30 Uhr in Baden. Ziel war das Begegnungszentrum der Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) in Windisch. Der Marsch dauerte ungefähr 3 ½ Stunden. Ein Einstieg entlang der Strecke war möglich.

Der Anlass war eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Fachstelle Spattzig, der Selbsthilfe Aargau, 143 Aargau/Solothurn und den PDAG.