Musikalische Reise durch die Wüste
Brugg: Im Nomad-Café des Flusshauses gibt das Inhaberpaar Musikerinnen und Musikern aus der ganzen Welt eine Bühne.
Letzten Freitagabend lud der marokkanische Musiker und Sänger Hamid Khadiri zur musikalischen Reise durch die Wüste. Mit seinem Soloprogramm «Impuls» berührte er die etwa 30 Zuhörenden jeglichen Alters im ausverkauften Nomad-Café.
Fremdartige Klänge führten nicht nur gedanklich in andere Welten, sondern auch zu sich selbst. So sassen nicht wenige Anwesende mit geschlossenen Augen auf den Klappstühlen und liessen die Musik und die Stimme von Hamid Khadiri auf sich wirken. Er spielte auf Trommeln, unter anderem auf der Rahmentrommel Riq, sowie auf der Sintir, einem dreisaitigen Instrument, das aus der Gnawa-Musik kommt. Die Gnawa-Musik ist eine spirituelle Musikform Marokkos, die dort zur Heilung gespielt wird. Sie klingt tranceartig und wirkt, unabhängig vom Tempo, meditativ.
Nomadenstil
Maja Loncarevic und Roland Reisewitz wollen in ihrem Flusshaus, das seit 2022 geöffnet ist, Kultur und Lebensstil von Nomaden nach Brugg bringen. Die Inhaberin fühlt sich selbst als Nomadin, ist weit gereist und lässt das Flair der weiten Welt durch das Haus wehen. Ob im Café bei indischem Chai und Wüstentee oder beim ayurvedischen Brunch: Wer die Ferne in der Nähe sucht, fühlt sich wohl im Nomad-Café.











