Vandalen beschäftigen Gemeinde

Veltheim: Während der Schulferien kam es in Veltheim an zwei Abenden im öffentlichen Raum zu Vandalismusvorfällen.
Gleich zwei Vandalismusvorfälle beschäftigen derzeit die Gemeinde Veltheim. So wurde zunächst in der Nacht vom 26. auf den 27. September ein Bänklein auf der Schulanlage demoliert. Im Anschluss an das Wochenende rückte dann in der Nacht vom 28. auf den 29. September der Begegnungsplatz ins Zentrum. «Dabei wurde einerseits Müll produziert und liegen gelassen, sowie andererseits wurden leider auch die Holzklötze, die vom Waldspielplatz oberhalb stammen und dort als Sitzgelegenheiten dienen, im ganzen Umfeld verteilt, teilweise angezündet oder gespalten und anschliessend in den Brunnen geworfen», heisst es im Mitteilungsblatt der Gemeinde. Zudem wurde der dortige Abfalleimer aufgebrochen.
Trotz einem Zeugenaufruf und einer in Aussicht gestellten Belohnung von 500 Franken wurden bisher keine Hinweise an die Gemeindeverwaltung herangetragen. Gleiches gilt für die Aufforderung an die Täterschaft, sich selbst zu stellen.
Überwachung im Fokus
«Das ist äusserst ärgerlich, wir verstehen solche Aktionen nicht, es wird fremdes Eigentum zerstört. Was wir mit viel Freude geschaffen haben, wird mit Füssen getreten, das macht uns grosse Mühe, und das wollen wir nicht hinnehmen», sagt Gemeindeammann Ulrich Salm auf Anfrage. «Es gab schon ähnliche Vorfälle, aber nicht in dieser raschen Folge, das beunruhigt uns.»
Die Anzeige gegen unbekannt bei der Regionalpolizei sei auf dem Weg. Des Weiteren benötige es eine verstärkte Polizeipräsenz vor Ort. Der Gemeinderat wolle ausserdem bei der zuständigen Amtsstelle um Bewilligung einer Erweiterung der vorhandenen Kameraüberwachung auf der Schulanlage vorsprechen, heisst es weiter in der Mitteilung. «Wir müssen die Videoüberwachung verstärken und das Eigentum unserer Dorfgemeinschaft schützen», betont Ulrich Salm. Die Videoüberwachung vor Ort gibt es hier seit gut fünf Jahren.
«Diese dürfen wir leider noch nicht 24 Stunden laufen lassen», so Ulrich Salm weiter. Weitere präventive Massnahmen stehen zurzeit zur Diskussion im Gemeinderat.
Schwierige Ermittlungen
Vonseiten der Kommunikation der Kantonspolizei Aargau heisst es, «dass sich Ermittlungen bei solchen Vandalenakten ohne konkrete Hinweise auf die Täterschaft erfahrungsgemäss als schwierig gestalten». Zudem gelte für die Polizei stets, den Aufwand für die Ermittlungen in einem vernünftigen Verhältnis zur Schwere der Straftat zu halten.
Bei der Prävention kann die Polizei auf ihren Patrouillen gezielt Personen ansprechen. «Gerade die Regionalpolizeien zeigen im Rahmen ihrer Möglichkeiten regelmässig Präsenz an den einschlägig bekannten Orten. Trotzdem bleiben Littering und Vandalismus ein Ärgernis, das die Polizei bei allen Bemühungen leider nicht aus der Welt schaffen kann», heisst es weiter.